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durch die Brille getrübt?
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Aus meiner Sicht !
Liebe Sporkameraden,
hier ganz persönliche Ansichten durch meine Schützenbrille.
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20.03.2007 |
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Offener Brief an Herrn Josef Rolfes (NWDSB-Referent für Öffentlichkeitsarbeit)
Lieber Josef, entschuldige bitte, dass ich mich auf diese Weise an dich wende. Gestatte mir bitte ein paar Anmerkungen zu deinem Bericht auf der Internetseite des NWDSB vom 15.03.07 zu den Aufstiegswettkämpfen der Landesverbandsliga Luftpistole.
Natürlich hast du bei deinen zahlreichen Verpflichtungen sehr viel zu tun. Da kannst du dich sicherlich nicht noch mit der Ligaordnung des NWDSB befassen. Da hatten und haben selbst deine Fachkollegen so ihre Schwierigkeiten.
Aber, um „Schaden“ vom Post SV Buxtehude abzuwenden, widerspreche ich hier deinem 1. Absatz in der Veröffentlichung. Da schreibst du u.A. noch ganz korrekt: „Leider trat ein Team nicht an und eine Mannschaft sagte ab.“ Aber jetzt: „Einfach immer wieder nicht schön, denn andere Teams wären mit Sicherheit gerne gekommen und hätten eine Chance verdient gehabt.“
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Lieber Josef, welcher Mannschaft sollen wir da mit unserer Absage eine Chance genommen haben? Warum erweckst du für den NWDSB hier in der Öffentlichkeit einen negativen Eindruck von den Pistolenschützen des Post SV Buxtehude? Oder sind diese Wettkämpfe doch weiterhin eine Jeder-kann-mitmachen-Veranstaltung?
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Quelle: NWDSB
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Schau doch bitte mal beim NWDSB auf der Website über den Sport zur Landesliga . Unten gibt es Informationen für die nächste Saison. Da ist dann eine Übersicht der Aufstiegsplätze der Bezirke. In der Übersicht sind 18 Plätze bei den Aufstiegswettkämpfen zur Landesverbandsliga unter den 11 Bezirken verbindlich verteilt. So kann aus dem Bezirk Stade nur der Sieger der Bezirksliga Luftpistole hier starten. So steht es in den Regeln und das ist in diesem Jahr nun mal wieder die 2. Mannschaft des Post SV Buxtehude. Haben wir uns, nach deiner Meinung, jetzt durch unseren Sieg im Bezirk Stade der Behinderung schuldig gemacht? Es sind nicht unsere Regeln, es sind eure Regeln!
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Lieber Josef, als du deine Anmerkung geschrieben hast, hast du sicherlich an die vielen Beispiele der vergangenen Jahre gedacht, wo so manche Regel mal gerne übersehen wurde, das zusätzliche Startgeld der regelwidrig erweiterten Starterfelder aber gerne eingesteckt wurde. Ich könnte da einige Beispiele aufzählen. Es wurde jedenfalls scheinbar nach „Gutsherrenart“ vorgegangen und Beziehungen schadeten nur dem, der sie nicht hatte.
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Lieber Josef, ich habe die 2. Mannschaft Luftpistole des Post SV Buxtehude wenigstens vorher abgemeldet. Es stand schon lange fest, dass ich das Team zu diesem Termin nicht komplett habe. Wir sind eine kleine Abteilung und 3 Stammschützen der 2. Garnitur hatten sich in der 1. Mannschaft festgeschossen und waren so nicht mehr startberechtigt. Dann gibt es den Samstagsarbeiter. Die 3 Junioren standen durch überschneidende Termine nicht zur Verfügung, 2 Schützen sind Richtung Bodensee verzogen. Ein anderer Schütze startet jetzt für Harsefeld und ich selber werde von einer großen deutschen Gesundheitskasse schon seit Monaten finanziert. Wo liegt das Problem, wenn ich vorher „die Hosen runter lasse“? Wir nehmen doch keinem da eine Chance. Im Gegenteil, wir machen vor Ort (beim Aufstiegswettkampf) keinen Dreck und fallen keinem Funktionär zur Last.
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Und dann noch das große Plus für den NWDSB. Die 30,- Euro Startgeld bleiben doch, es werden sogar noch weitere 30,- Euro Strafgeld fällig. Wir bringen euch also noch ohne eine Gegenleistung zusätzliches Geld in die Kasse! Ist das nichts? Dass mir vom NWDSB-Ligaleiter gemachte „Versprechen“, dass er persönlich die Sperre unserer betroffenen Schützen kontrollieren werde, ist gar nicht notwendig. Vorgreifend habe ich die 2. Mannschaft auch schon bei Bezirk Stade für den Spielbetrieb der nächsten Saison abgemeldet. Wir haben damit sofort auch die sportlichen Konsequenzen nach der NWDSB-Ligaordnung , Punkt 1.4.5 gezogen.
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Die Strafe zahlen die PSV-Schützen aus eigener Tasche
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Wir haben, auch ohne 3 Stammschützen gegen unsere direkten Mitbewerber die Bezirksliga Stade gewonnen und waren auch im Bewusstsein unserer finanziellen Nachteile* um eine sportlich faire Beendigung der Saison im Bezirk Stade bemüht. (*Das Strafgeld wird nicht von der PSV-Kasse übernommen, das müssen wir Schützen aus eigener Tasche bezahlen. Da passen unsere Kassenprüfer schon auf.) Hätten wir absichtlich verlieren sollen oder müssen? Als Trainer arbeite ich jedenfalls dafür, dass ein Schütze immer seine bestmögliche Leistung abruft. Beim Post SV Buxtehude darf ein Schütze dies auch gegen die finanziellen Interessen des Vereins.
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Lieber Josef, hier nochmals meinen Dank für deine Arbeit. Du bist die Nahtstelle, du erwecktst die nüchternen Ergebnisse erst zum Leben und ich hoffe weiter auf interessante Berichte von dir.
Mir freundlichen Grüßen Klaus Störtenbecker
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Nahm dieser Sieg einem anderen Verein eine Chance? |
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3:2 für Post SV 2. Mannschaft in Assel
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Ist es der letzte PSV-Jubel im Bezirk Stade? |
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Im abschließenden Wettkampf trafen die 2. Mannschaften aus Kutenholz und vom Post SV Buxtehude aufeinander.
Mit dem 3:2-Sieg bleiben die PSVer letztendlich ungeschlagen und sind erneut Gewinner der Plakette.
Neben Peter Galliard, Walter Sprock, Patrick Meyer, Sven Bockelmann und Philipp Störtenbecker waren an den weiteren Siegen auch Wolfgang Deters, Dieter Meyer, Ute Haupt, Silke Störtenbecker und Willi Schuckar beteiligt.
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25.02.2007 aus der Regionalliga Luftpistole abgestiegen! Das kann nicht real sein? Doch, es sollte so sein und dafür ist es optimal gelaufen.
25 Jahren nach dem Aufstieg in die „alte Bundesliga“ gibt es hier natürlich weitergehende Gedanken als sie in meinem Wettkampfbericht zu lesen sind. Auch wenn es nicht für alle Leser verständlich sein mag. Wenn es nun so sein sollte, es war für mich persönlich ein schöner Tag für den Abstieg. Andere Kollegen und Mannschaften hat solch eine Tatsache sicherlich viel härter und oft völlig überraschend getroffen.
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also Navi anmachen
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Schon die Fahrt nach Hannover ist aus dem Lehrbuch. Ich bin rechtzeitig auf der Piste und Dieter kommt minutengenau aus der Haustür und steigt zu. 15 Minuten später bieg ich bei Jürgen in die Straße und auch er kommt mit Tasche und Koffer aus dem Haus. Dann in Hannover. Ich fahre zu früh von der Schnellstraße. Solche Aktionen erschrecken meine Mitfahrer auch nicht mehr. Navi angeklemmt und sofort auf den rechten Pfad. Ich erkenne diese Wegvariante, Monika fährt sie. Dieter und Jürgen sind noch ungläubig, aber zu meiner Bestätigung fährt dann nach der nächsten Kurve Monika (in Winsen gestartet) vor uns. Sie hat Ulli und Martina an Bord. 70 Minuten vor dem Start parken wir ein. Wie von Geisterhand gesteuert geht es weiter. Ich gehe zur Wettkampfleitung, bezahle das Startgeld und fülle die Startkarten aus. Die Schützen stellen sich zur Waffenkontrolle an und ich reihe mich zur Kontrolle der Ersatzwaffe gleich mit ein. Da steht auch schon Wolfgang. In Cloppenburg gestartet trifft er mit Gertrud haargenau auf uns. Perfekt!
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Georg Ellinger
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Da ist aber noch eine Begegnung, nicht nur am Rande.
Ein Sportkamerad der Segeberger Bürgerschützen spricht mich an. Schon in unseren Gründerjahren hat er als Junior mit und gegen uns geschossen. Cadenberge ist eine seiner Stationen. Sorry, ich erinnere mich nicht mehr an ihn. Die Namen der gemeinsamen Bekannten sind aber schnell in Erinnerung. “Da war doch beim Post SV ein Schütze, der schoss immer über 380 Ringe? Ja, Georg Ellinger, der war es". Er ist nett zu mir und findet auch für mich freundliche Worte der Erinnerung. Danke, das tat mir gut. Irgendwie hatte er den Schlüssel für unsere moralische Nachfolge in der Regionalliga schon in der Hand. Ich kann ihnen nicht böse sein, dass sie sich einfach auf unseren Platz gesetzt haben. Viel Glück den Segeberger Bürgerschützen!
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Mit den Sportschützen des Post SV Buxtehude verlässt nun das vorletzte Gründungsmitglied die 2.-Liga Luftpistole Gruppe Nord.
Die Gründe, sie sind sicherlich vielfältig. Aber positiv, es gibt keine Schuldzuweisungen. Wir waren und wir sind eine kleine Sportschützenabteilung in einem Mehrspartensportverein und damit sind unsere Grenzen schon abgesteckt. Wir können nur unserer Linie treu bleiben und so haben wir über 25 Jahre vom Einsatz der Sportler und der Unterstützung der Familien gelebt und das wird auch weiter so sein. Es haben alle Schützen um jeden Ring gekämpft und der Trainer durfte in all den schwierigen Phasen bleiben. Bei uns gibt es nun mal nicht den Retter, der da aus der Luft eingeflogen kommt. Natürlich sind wir für Erweiterungen (personell und finanziell) unserer Möglichkeiten immer dankbar. Nicht nur 10 Jahre Regionalliga, sondern auch 25 Jahre in den Bundesligen bzw. in der dann höchstmöglichen Liga sind abgeschlossen. Welch eine geschichtenreiche Zeit für mich mit den Pistolenschützen des Post SV Buxtehude in den fast 30 Jahren als Abteilungsleiter und Trainer.
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Ich kann es nicht in Worte fassen, man muss es miterlebt haben. Die Tatsache des Abstieges, sie wird zur Kenntnis genommen. Wir setzen uns noch zu einer Tasse Kaffee zusammen und sofort schmieden die Schützen an der gemeinsamen schießsportlichen Zukunft. Die Familien, Buxtehude und Winsen sollen enger zusammenrücken. Wir reden schon über Mannschaften der Kinder.
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Ich bedanke mich bei Ulli, Monika, Jürgen, Dieter und Wolfgang, dass sie sich meiner Verpflichtung für die beiden letzten Wettkämpfe in der Regionalliga für den Post SV Buxtehude gestellt haben.
Alle unsere Schützen sind beteiligt. Alle haben sie ihren Platz. In der ewigen Rangliste sind sie zu finden.
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erhobenen Hauptes verabschieden sie sich aus der Regionalliga
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Sie siegten in der Landesliga und stiegen in die Bundesliga auf
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mal sehen, was aus ihnen geworden ist ........
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Sei nicht traurig, dass es vorbei ist. Freue dich, dass du dabei warst!
Der Abstieg ist eine Chance!
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