Aus der Saison 2006

Relegation- und Aufstieg zur Regionalliga Lupi

Das große Zittern um die Schützen des Post SV Buxtehude
Post-Schützen behielten die Nerven und bleiben in der 2. Liga

Da standen sie nun am 26.02.06 in Hannover, die Luftpistolenschützen des Post SV Buxtehude mit ihrer letzten Chance zum Klassenerhalt in der Regionalliga Luftpistole.
9 Jahre in 2. Liga und nun drohte der Abstieg. Nach dem 1. Durchgang waren sie auch bereits draußen.
Dann der Start in den 2. Wettkampf, ein weiter Rückschlag. Die PSVer rutschten sogar auf den 5. Rang ab. Der „Ruck“, der dann durch das Team ging, brachte den Post-Schützen, mit Bestleistung im 2. Durchgang, doch noch den Klassenerhalt.

Als Resultat einer nicht so glücklich verlaufenden Saison fanden sich die Luftpistolenschützen des Post SV Buxtehude nun in der Relegation zur 2. Liga wieder. Den möglichen Klassenerhalt hielten sie jetzt sprichwörtlich in ihren Händen.
In Hannover bestritten 8 Mannschaften je 2 Wettkämpfe über 40 Schuss um die beiden freien Plätze in der 2. Liga.
Zur Halbzeit lagen die PSVer, dank der 377 Ringe von Birte Vollmers und den 374 Zählern von Ulli Lade noch hoffnungsvoll auf dem 3. Rang. Monika Fraedrich, Jürgen Bunk und Dieter Meyer sicherten diese Leistungen mit Ergebnissen von jeweils über 360 Ringe ab.
Noch 5 Mannschaften konnten sich jetzt Hoffnung auf die Regionalliga machen. Der SV Stoppelmarkt war aber schon etwas weg.
So orientierten sich die Buxtehuder im 2. Wettkampf an den vor ihnen liegenden Schützen aus Wathlingen. Diese Mannschaft startete schon einen Durchgang vorher und so war das benötigte Ergebnis bekannt.
Der Druck war sehr groß und zu Beginn verfehlten einzelne Schüsse das erhoffte Ziel. Das Team fiel in der Zwischenwertung sogar auf Rang 5 zurück. Das Abstiegsgespenst gesellte sich zu den Fans und die Stimmung sank gen Null. Aber dann: Ulli Lade geht als erster mit einer guten 96-Serie auf die Überholspur. Auch Dieter Meyer scheint sich den Schmutz der ersten beiden Serien von den Händen gewaschen zu haben. Mit 94 und 96 punktet er noch kräftig. Die PSVer sind wieder im Rennen. Da auf den Elektronikständen alle einzelnen Schüsse sofort auf den Anzeigetafeln zu sehen sind, kann Schuss für Schuss gerechnet werden.
Als Monika Fraedrich dann mit 374 ihr bestes Ergebnis der Saison erzielt und Birte Vollmers und Jürgen Bunk wieder über 360 Ringe bleiben, ist das Klassenziel erreicht.
Mit dem besten Mannschaftsergebnis im 2. Wettkampf rücken die Luftpistolenschützen des Post SV Buxtehude auf den 2. Platz vor und verbleiben so in der Regionalliga Nord.


Klassenerhalt v.l. Birte Vollmers, Dieter Meyer, Jürgen Bunk, Monika Fraedrich und Ulli Lade sicherten in Hannover dem Post SV Buxtehude das 10. Jahr in der Regionalliga Luftpistole.




Post-Schützen erreichen Relegation

Niederlage gegen Göttingen erst im 2. Stechschuss

Die 2:3-Niederlagen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Regionalligasaison der Luftpistolenschützen des Post SV Buxtehude. So auch im letzten Wettkampf.
In Hannover, auf der jetzt mit Elektronikständen ausgerüsteten Verbandsanlage, trafen die Postler auf Göttingen. Der Klassiker der Liga wurde allen Erwartungen gerecht. Erst im 2. Stechen wurde die Partie entschieden. Es war wieder nur 1 Millimeter, der den Buxtehudern fehlte.


Auf der modernisierten Verbandsanlage in Hannover trafen sich zum Saisonende die Luftpistolenschützen der Regionalliga Nord.
Eine der Begegnungen war die, der letzten verbliebenen Gründungsmitglieder 2. Liga, Post SV Buxtehude gegen SV Freihand Göttingen.
Der Klassiker wurde wieder allen Erwartungen gerecht. Wechselnde Führungen in den Hochrechnungen, gute Serien, unerklärliche Ausreißer, Zeitdruck, „blanke“ Nerven bei Schützen und Fans, alles war drin.
Natürlich wird so ein Klassiker in Bestbesetzung bestritten. Für Buxtehude waren Birte Vollmers, Ulli Lade, Dieter Meyer, Jürgen Bunk und Monika Fraedrich angetreten.
Dem guten Start der PSVer zur 3:2-Führung in der ersten Hochrechnung folgte der Göttinger Konter zur 4:1-Halbzeitführung.
Ulli Lade hielt jetzt knapp seine Führung und Jürgen Bunk stellte in der letzten Serie die Weichen auf Sieg. Birte Vollmers und Dieter Meyer kamen aber nicht mehr ran.
Fast unbemerkt hatte sich Monika Fraedrich an ihren Gegner herangeschlichen.
Mit einer 10 im letzen Schuss glich sie ihre Partie noch aus.
2:2 und ein Unentschieden. Also nach Wettkampfende noch keine Entscheidung.
Die bisherigen 400 Schuss, der Begegnung, sind nichts mehr wert. Allein ein einziger, weiterer Schuss könnte nun entscheiden.
Die Zuschauer, teilweise mit Rasseln bewaffnet, drängen sich hinter den beiden Schützen.
Ein Herzschlagfinale, im Sinne des Wortes. Der Puls rast bei beiden Schützen und den Fans. 75 Sekunden Zeit. Ein Schuss und eine „9“ auf dem Buxtehuder Monitor. Auch eine „9“ bei Göttingen. Ein weiterer Stechschuss wird gestartet. Jetzt legt Göttingen eine „9“ vor. Die PSV-Schützin setzt ab. Nur noch wenige Sekunden und Monika Fraedrich trifft eine „8,9“.
Damit geht der Sieg an Göttingen.
Es fehlte den PSVern wieder nur ein Millimeter, um im Glücksspiel der Stechschüsse zu bleiben.
Da es in der Tabelle keine Verschiebungen mehr gab, steigt Wittlage ab, der Post SV Buxtehude muss in die Relegation und Broistedt und Bremerhaven kämpfen um den Aufstieg in die 1.Liga.


Der 42. Schuss (blauer Punkt) Monika Fraedrich fehlte 1 Millimeter beim "Glücksschießen".



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