Italiens Parlamentspräsident Fini hat das "Ende" der Regierungspartei PDL verkündet, Ministerpräsidenten Berlusconi jedoch einen Pakt bis zum Ende der Legislaturperiode angeboten. Fini übte dennoch heftige Kritik an Berlusconi.
Längere Laufzeiten für Deutschlands Kernkraftwerke und eine Milliardenabgabe für Stromkonzerne - Schwarz-Gelb hat sich auf einen Atomkompromiss geeinigt. Die Opposition wütet gegen den Plan und spricht von einem "schwarzen Tag für die Energiepolitik".
100 Milliarden Dollar in zehn Jahren: Mit einem großen Steuerverkünstigungspaket will US-Präsident Unternehmen im Forschungsbereich unter die Arme greifen - und somit die hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen.
Die Krise in Moldau hält an: Ein Referendum über die Wiedereinführung der Direktwahl des Präsidenten ist offenbar gescheitert. Zwar sprachen sich knapp 90 Prozent für den Vorschlag der proeuropäischen Regierungsallianz aus. Doch die Wahlbeteiligung lag unter der vorgeschriebenen Mindestquote.
Der schwarz-gelbe Atomstreit hat ein Ende: Die Spitzen von Union und FDP haben sich auf eine Verlängerung der Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke geeinigt. Entscheidend über die Dauer ist das Alter der Reaktoren. Im Schnitt liegt das Plus bei zwölf Jahren.
Bundesinnenminister Thomas De Maiziére hat in der Integrationsdebatte politische Versäumnisse eingeräumt. Die Äußerungen von Thilo Sarrazin nennt er "spalterisch". Für eine Aufhebung des Anwerberstopps spricht sich die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth aus.
Die Spitzenrunde im Kanzleramt meldet Fortschritte, das Ende des Atomstreits steht offenbar bevor. Ein paar Jahre für die alten Meiler, etwas mehr für die jüngeren - so sieht offenbar die schwarz-gelbe Kompromisslinie im Ringen um längere Laufzeiten für Kernkraftwerke aus.
Handball-Bundesligist Rhein-Necker Löwen spielt in dieser Saison in der Champions League. Nach seiner zweijährigen Dopingsperre hat Radprofi Stefan Schumacher beim Giro della Romagna sein Comeback gegeben. Das Rennen gewann Patrik Sinkewitz.
Verliert Thilo Sarrazin seinen Job als Bundesbanker? Darüber muss der Bundespräsident entscheiden. Doch weil Christian Wulff sich früh öffentlich über den umstrittenen Sozialdemokraten äußerte, wird nun scharfe Kritik laut. Nicht nur aus der SPD: CSU-Mann Gauweiler nennt das Verfahren eine "Farce".