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Da bekam ich doch eine Mail ....

Training und Wettkampf, sie gehören zusammen wie Ebbe und Flut. Positives Denken ist auch eine Gesetzmäßigkeit.
.... eine Mail zu einem meiner Lieblingsthemen.
Aber keine Angst, es ist nicht das, was ihr jetzt denkt.
Es geht um das „Positive Denken“.
Wie an den folgenden Beispielen aus der Nachricht zu sehen, lassen sich manche Bosheiten doch freundlich verpacken.

Anstatt: Ist mir doch egal.
Sagt man: Ich sehe das ganz emotionslos.

Anstatt: Das ist ein absoluter Mist!
Sagt man: Eine interessante Herausforderung!

Anstatt: Dieser Trottel versteht überhaupt nichts.
Sagt man: Er ist mit dem Problem nicht vertraut.

Wer kennt ihn nicht, den Satz: „Er war sehr bemüht.“
Beim Blauen Klaus (auf der Seite Witz&Co) gibt es u. a. die Formulierung:
„Zum Glück wird sein Blick nicht durch Fachwissen getrübt.“
Auch hab ich mich bei manch einem Funktionsträger schon gefragt:
"Gehört das zu seinen Kernkompetenzen?", oder "warum ist er kein bekennender Laie?"
Da ist dann noch eine breite Bevölkerungsschicht, die ist absolut unbestechlich.
Selbst Vernunft nehmen sie nicht an.
Aber nun mal wieder ernsthaft:


Training und Wettkampf, sie gehören zusammen wie Ebbe und Flut. Positives Denken ist auch eine Gesetzmäßigkeit.

Positiv denken, das lässt sich lernen!

Viele fühlen sich unwohl in ihrer Haut, sind uneins mit sich selbst und sehen lieber schwarz als rosig. Die lebensbejahende Einstellung und die Kraft des positiven Denkens ist den meisten Menschen gar nicht bewusst.
Es ist nun mal eine Tatsache: Optimisten haben größeren Erfolg im Vergleich zu Meckerern und Nörglern. Ob ein Glas halb voll oder halb leer ist, ist eine Frage der Einstellung.

Welche Vorteile hat es, positiv zu denken?
Hier ein paar Beispiele:
Mehr Selbstbewusstsein
Immunität vor Krankheiten
Mehr Kraft
Spaß an Sport und Arbeit
Höhere Trefferquote
Du wächst an der Aufgabe
Größere Beliebtheit


Vorbereitung auf die Serie ... Die perfekte Ausführung läuft durch den Kopf.

Die täglichen Probleme haben andere Menschen auch, es kommt darauf an sich nicht unbewusst aufzugeben, sondern „JA“ zu sagen. „Probleme“ anzunehmen, statt sie zu verdrängen, heißt die Devise. Sei stolz darauf, dass DU es schaffst! Akzeptiere Schwierigkeiten und hör auf darüber unnötig lange nachzudenken. Resigniere nicht auch wenn du Gegenwind bekommst.
Gewöhne dir das Meckern ab, suche lieber die Chance, die du immer noch hast. Dein Denken und deine Vorstellung prägen dein Verhalten. Wer positiv denkt, verhält sich dementsprechend, hat mehr Freude und Chancen. Ein Pessimist, ein ewiger Nörgler blickt dagegen nur in den Schatten seines Daseins. Pessimismus macht süchtig, eines Tages kann man nicht mehr ohne meckern auskommen. Man sieht es vielen an ihren Gesichtszügen an.


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Bewusst positiv denken

Lächle, auch wenn dir nicht danach zumute ist. Durch Aktivierung der beteiligten Muskelgruppen wird ein darunterliegender Nerv stimuliert, der ein positives Signal ins Gehirn leitet.
Du wirst dich leichter und besser fühlen. Sehe „Probleme“, die du ändern und lösen kannst als Herausforderung an.
Mit der richtigen Einstellung leistest du mehr!
Dein Leben verändert sich zum Positiven, wenn du dich zum Positiven veränderst.
Negative Worte entspringen negativen Gedanken. Wer sich negativ äußert, zeigt seine Einstellung. Für deine Gedanken und Äußerungen trägst du alleine die Verantwortung. Oft ist es einen aber gar nicht bewusst, wie sie sich äußern.
Hier ein paar Beispiele aus unserem Sport:


Mit einer "10" den Wettkampf beendet. Auch, wenn es mal nicht so lief, ein positiver Gedanke bleibt.

Schlecht  Besser 
Hoffentlich schieße ich jetzt nicht ins Weiße.  An den Ablauf eines guten Schusses denken. 
Bei diesem Licht kann ich nicht schießen.   Mit dem Licht komm ich schon zurecht. 
Die Zuschauer stören mich.  Meine Fans sind da und wollen mir helfen. 
Ich hab heut keine Kraft.  Komm, das schaffst du. 
Ich bin verkrampft.  Bleib weiter locker. 
Ich kann keine 4-Sekunden-Serie schießen.  4 Sekunden sind nur etwas schneller als 6 Sekunden. 
Ich kann es nicht.  Ich werde mein Bestes geben. 

Bedenke,
wenn du denkst oder sagt: “Ich kann das nicht!“, setzt du dir nur selber unnötige Grenzen.
Denke an eine Hummel.
Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimeter bei 1,2 Gramm Gewicht..
Nach den bekannten Gesetzen der Flugtechnik ist es bei diesen Verhältnissen unmöglich zu fliegen.
Die Hummel weiß das nicht. Sie fliegt einfach....


Dann sind da noch 2 Beispiele von ganz schlimmen Sätzen, die mich am Fernseher aufschrecken ließen.
Nach der Zielsetzung gefragt, antwortete ein Fußballtrainer der Bundesliga:
„Wir wollen nicht absteigen.“
Noch grausamer ist der Satz eines anderen Trainers. Der hatte die Idee:
„Wir werden unsere Fehler trainieren.“

Das mag ja sein, aber negative Gedanken sind ein sehr schlechter Lehrmeister!
Der Satz: "Angst fressen Seele auf" ist sogar verfilmt worden.
In der Fachliteratur findet sich dazu der Begriff "Misserfolgsmeidungsmotivation".
Bei Trainern oder Funktionären, mit solchen Aussagen, drängt sich bei mir der Eindruck eines sportpsychologischen Geisterfahres auf.
Egal, in welcher Lebenslage wir auch sind, werden uns immer nur unsere Fehler deutlich gemacht, haben wir keine Chance zur Verbesserung.


Als Zielsetzung gibt es für den 1. Trainer die klare Vorstellung:
„Wir wollen den Klassenerhalt schaffen!“

Sein Kollege sollte konkrete Anweisungen zur Verbesserung anbieten.

„Spiel den Ball früher ab“
, wird gern genommen und bei uns Schützen heißt das dann: „Löse den Schuss zügig nach erreichen des Halteraumes".


Also prüfe und ändere deine Gedanken.

Denk immer daran:
Wir machen keine Fehler!

Es gibt nur Dinge, die wir verbessern müssen und es gibt Dinge, die wir erheblich verbessern müssen!

Freue dich auf das Leben und die nächste Herausforderung!


Das Schützentagebuch ..... hier werden die Weichen gestellt. Hebe die guten Dinge hervor!

nimm das POSITIVE mit! Für Ulli, Birte, Dieter, Monika und Jürgen ist nach dem Wettkampf schon wieder vor dem Wettkampf.


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